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Carolina Baurmann

Zertifizierte Pferdeverhaltenstrainerin und Pferdeverhaltensberaterin

Hi, ich bin Carolina

zertifizierte Pferdeverhaltenstrainerin und Pferdeverhaltensberaterin mit Ausbildung bei der ATN. Meine Arbeit verbindet Ethologie, Lernverhalten, Verhaltensbeobachtung und einen konsequent pferdegerechten Trainingsansatz.

Mich interessiert nicht, wie man ein Verhalten möglichst schnell abstellt. Mich interessiert, warum es entsteht, wodurch es aufrechterhalten wird und was ein Pferd braucht, damit Veränderung überhaupt möglich wird.

Denn Verhalten ist nie einfach nur „gut“ oder „schlecht“. Es ist Information.

Ein Pferd, das nicht auf den Anhänger geht, beim Tierarzt eskaliert, sich nicht anfassen lässt, aggressiv reagiert oder plötzlich Verhalten zeigt, das vorher nicht da war, braucht nicht automatisch mehr Konsequenz. Es braucht zunächst eine saubere Beobachtung und eine fachliche Einordnung.

Dabei spielen viele Faktoren zusammen: Lernerfahrungen, Stress, Haltung, Umwelt, körperliches Wohlbefinden, Management, Kommunikation und die individuelle Geschichte des Pferdes.

Mein fachlicher Hintergrund

Meine Ausbildung zur Pferdeverhaltenstrainerin und Pferdeverhaltensberaterin habe ich bei der ATN absolviert. Der Schwerpunkt liegt auf wissenschaftlich fundiertem Wissen über Pferdeverhalten, Ethologie, Lernverhalten, Verhaltensanalyse und tiergerechtem Training.

In meiner praktischen Arbeit beschäftige ich mich unter anderem mit:

  • Angst und Unsicherheit

  • problematischem oder gefährlichem Verhalten

  • Verladeproblemen

  • Schwierigkeiten bei Tierarzt oder Hufbearbeitung

  • Medical Training und Cooperative Care

  • Stress und Überforderung

  • auffälligem oder verändertem Verhalten

  • Training und Handling im Alltag

Wenn ein Verhalten möglicherweise körperlich bedingt ist, gehört für mich eine medizinische Abklärung selbstverständlich dazu. Verhalten darf nicht isoliert von Schmerz, Gesundheit, Haltung und Management betrachtet werden.

Wie ich arbeite

Ich arbeite beobachtungsbasiert und individuell.

Das bedeutet: Ich gehe nicht mit einer festen Methode zum Pferd und versuche, jedes Problem damit zu lösen. Stattdessen schaue ich zunächst, was tatsächlich passiert.

Was sehen wir?

Wann tritt das Verhalten auf?

Was passiert unmittelbar davor?

Was folgt darauf?

Welche Stresssignale zeigt das Pferd?

Welche Rolle spielen Umgebung, Mensch, Lerngeschichte oder körperliche Faktoren?

Erst daraus entsteht eine Arbeitshypothese und ein Trainingsplan.

Mein Ziel ist nicht, dass ein Pferd bei mir funktioniert. Mein Ziel ist, dass sein Mensch versteht, was er sieht, warum wir bestimmte Schritte wählen und wie er selbst sicher und fair weiterarbeiten kann.

Deshalb gehören Erklärung, Beobachtung und Wissen genauso zu meiner Arbeit wie das praktische Training.

Horse Conversations

Horse Conversations habe ich aus dem Wunsch heraus gegründet, Pferde nicht länger hauptsächlich danach zu beurteilen, wie gut sie in unsere Vorstellungen passen.

Die Plattform verbindet Wissen über Ethologie, Pferdeverhalten, Haltung und Training mit einer einfachen Frage:

Was verändert sich, wenn wir versuchen, das Pferd aus seiner eigenen Perspektive zu verstehen?

Horse Conversations ist international ausgerichtet und umfasst fachliche Inhalte, Publikationen und mein Buch Understanding Equus. Gleichzeitig bildet die Marke die Grundlage meiner praktischen Arbeit mit Pferden und Pferdebesitzern in Deutschland.

Mein Anspruch

Ich verspreche keine schnellen Lösungen und keine Methode, die bei jedem Pferd funktioniert.

Ich verspreche eine fachliche, sorgfältige und faire Auseinandersetzung mit dem Verhalten des Pferdes.

Understanding before correcting.

Denn je besser wir verstehen, was ein Pferd kommuniziert, desto weniger müssen wir gegen es arbeiten.